| idee | es geht
um musik. um platten. um leidenschaft. um kunst. um den zusammenhang von
tönen und dem träger. klasse statt masse. eine nische besetzen
mit einem mehrwert-produkt. sammlerherzen höher schlagen lassen. |
| start | red.can.records.
ist nicht entstanden, weil ich den dringenden wunsch und die absicht hatte,
mein eigenes label zu gründen oder zu besitzen. aber es hat sich dahin gehend entwickelt. und das ist, abgesehen davon, dass es sich um das medium meiner leidenschaft handelt mit dem ich arbeite, gut so, weil es meiner meinung nach der gesündeste weg ist, wie sich sachen entwickeln können: einfach zu wachsen, ohne krampfhaft aus dem boden gestampft zu werden. red.can.records. hat den untertitel: „musik und
platten aus leidenschaft“. aber meine/unsere motivation ist es, gute sachen zu produzieren, die ein in sich geschlossenes bild ergeben und schon von sich aus zu überzeugen wissen. neben der musik spielt das optische erscheinungsbild,
sowohl des labels in form von logo, schriftzug, anzeigen, werbeflyern,
konzertplakaten usw., als auch der veröffentlichungen eine grosse
rolle. so versuchen wir mit jeder veröffentlichung etwas besonderes
zu gestalten, das sich bereits auf diese art und weise von der masse
und der flut der anderen erscheinungen abhebt und somit überhaupt
den weg findet, gehört zu werden. die entscheidung, in erster linie
vinyl zu produzieren, gehört dazu. ebenso die techniken, derer
wir uns bedienen um die platten zu verpacken. kartonhüllen werden
per hand mit siebdruck versehen, oder die platten haben ein cover aus
bedrucktem pergamentpapier und stecken in einer pvc-hülle. zumindest was die resonanz auf unsere bisherigen und anstehenden veröffentlichungen betrifft, kann ich mich auf einem guten weg wähnen. mir wurde von einzelnen redakteuren bestätigt, dass sie sich deshalb gerne mit meinen platten auseinander setzen, weil es einfach spass macht, diese objekte in die hand zu nehmen. in rezensionen, in kritiken zur platte und in artikeln spielt unsere aufmachung immer eine wesentliche rolle und wird wohlwollend zur kenntnis genommen. das ist
einer der wege auf die ich mich begeben habe. ich fühle mich wohl
hier. ich möchte das, was ich begonnen habe weiter machen, wenn
möglich auch noch mehr machen als bisher. es wäre schön,
red.can.records. weiter wachsen zu lassen. wohin genau weiss ich nicht,
aber das wird sich zeigen. |
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| label | zuerst war da meine
band, russ defense. die songs für unsere erste cd waren aufgenommen, die grafische arbeit nahezu abgeschlossen. doch etwas fehlte. wir wollten unsere cd, unsere erste veröffentlichung und öffentliches auftreten mittels medium, „offizieller“ wirken lassen. ein logo sollte auf dem cover, der hülle, erscheinen, welches suggeriert, dass die platte über ein existierendes plattenlabel veröffentlicht worden ist. ich hatte jahre zuvor mit einem motiv gespielt – ein roter benzinkanister. dieses motiv wurde ausgegraben und am rechner in form gebracht. ein logo und ein label brauchen aber auch einen namen. so wurde red.can.records. aus der taufe gehoben. das war anfang 2001. nachdem die cd von russ defense mit der nummer can1
erschienen war und unters volk gebracht, gab es viel zuspruch. irgendwann im spätsommer 2001 ging mir durch den
kopf, dass fluf, eine meiner liebsten bands seit vielen jahren und aus
san diego, kalifornien stammend, im darauffolgenden jahr ihr zehnjähriges
bandjubiläum zu feiern haben würden. bereits im märz 2002 wurden von la ultima ola und in person von klaus götzfried zwei weitere vinyl-singles veröffentlicht. die beiden platten von jesus kid canaveral und russ defense wurden, um einen besseren vertrieb zu ermöglichen, mit ins programm von red.can.records. aufgenommen und laufen deshalb unter den katalognummern can4 und can5. die beiden singles waren gerade erschienen und die
veröfentlichung mit fluf noch in der entstehungsphase, da trat
eine weitere münchner band im frühjahr 2002 an uns heran,
den wunsch auf den lippen, etwas von ihnen in form eines tonträgers
unters volk zu bringen. im mai 2003 war red.can.records. mit einem stand auf
der (pop-up musikmesse in leipzig vertreten. im sommer 2003 hat dann noch eine lokale band endlich
den weg zu uns gefunden. Doch damit nicht genug. ebenfalls am 02.februar 2004
erschien nämlich schon can8. unsere erste veröffentlichung
separat in beiden formaten cd und vinyl. Im Mai
2004 hat sich das kleine Team des roten Kanisters dann bereits zum zweiten
Mal auf den Weg nach Leipzig zur (pop-up Messe gemacht. Besser ausgerüstet
als im Jahr zuvor und mit dem Vorsatz die Messe zu nutzen um neue Kontakte
zu schließen und das Label weiter zu bringen gingen wir optimistisch
ins Werk2. Offensichtlich waren wir zumindest soweit überzeugend
genug, dass wir die Vertreter des sich gerade in der Gründung befindlichen
Vertriebes Broken Silence für unsere Sachen begeistern konnten.
Wenigstens für die beiden aktuellen Veröffentlichungen can7
und can8 war kurz nach erscheinen noch ein Vertrieb gefunden. Damit
verbunden die Hoffnung, in Zukunft mehr Leute mit unserer Mission zu
erreichen. |